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Linksaussen – liberal – rechtsaussen / Wyss – Markwalder – Amstutz

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2. Februar 2011 von Schlemihl

Können Politiker am linken Rand oder am äussersten rechten Rand einen Kanton vertreten? Zwei der drei Kandidierenden mit Wahlchancen bei der Berner Ständeratsersatzwahl politisieren am Rand des politischen Spektrums. Einzig Christa Markwalder ist mehrheitsfähig.

Städeräte vertreten im Gegensatz zu Nationalräten nicht die Wähler der eigenen Partei sondern ähnlich wie Regierungsräte alle Bürgerinnen und Bürger des Kantons. Aus diesem Grund werden Ständeräte in den meisten Kantonen auch im Majorzsystem gewählt. Die Frage ob Politiker, die an den politischen Rändern politisieren, die Mehrheit der Bürgerinnen oder Bürger eines Kantons vertreten können ist durchaus berechtigt.

Positionen der Ständeratskandidierenden und des bisherigen Ständerats Werner Luginbühl in der smartmap gemäss smartvote. Die Angaben von Luginbühl beziehen sich auf die Ständeratswahl von 2007.

Positionen der Ständeratskandidierenden und des bisherigen Ständerats Werner Luginbühl in der smartmap gemäss smartvote. Die Angaben von Luginbühl beziehen sich auf die Ständeratswahl von 2007.

Amstutz am äussersten rechten Rand

Die Grafik zeigt, dass Adrian Amstutz am äussersten rechten Rand politisiert und mit diesen Positionen kaum mehr als bürgerlicher Politiker bezeichnet werden kann. Kommt hinzu, dass mit Werner Luginbühl bereits jemand im Ständerat sitzt, der am konservativen Rand des bürgerlichen Lagers politisiert. Eine derart konservative Doppelvertretung durch zwei Berner Oberländer würde wohl kaum den vielseitigen Kanton Bern angemessen repräsentatieren.

Ursula Wyss, die Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion, politisiert klar am linken Rand. Im Parlamentarier-Rating der Forschungsstelle Sotomo an der Universität Zürich weist sie auf einer Skala von -10 bis +10 den Wert -9 auf. Amstutz erzielt imselben Rating den Wert von +9 auf. Auch hier zeigt sich, dass beide am äussersten Rand des politischen Spektrums stehen. Ganz anders Christa Markwalder, die mit einem Wert von +1,4 einen Wert im politischen Zentrum einnimmt.

Christa Markwalder: Wählbar von rot-grün bis rechtsbürgerlich

Mit ihrer liberalen Haltung in gesellschafts- und aussenpolitischen Fragen sowie ihrem Engagement für den Umweltschutz ist Christa Markwalder auch für viele rot-grüne Wähler wählbar. Zudem vertritt sie auch eine klar wirtschaftsliberale Haltung, was sich auch im KMU-Rating des Schweizerischen Gewerbeverbands zeigte, wo sie um 16 Ränge besser klassiert war als der “Gewerbler” Adrian Amstutz! Zudem ist Christa Markwalder als Vertreterin der liberalen Mitte eine gute Ergänzung zum gemässigt-konservativen Werner Luginbühl.

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